Soll die KI automatisch im Hintergrund arbeiten – etwa jede eingehende Anfrage vorsortieren –, läuft sie nicht über ein Abo, sondern über die API. Das ist die Schnittstelle, über die ein Programm direkt mit dem KI-Modell spricht. Abgerechnet wird nach Verbrauch.
Gezählt wird in Tokens. Ein Token ist ein Wortbaustein; laut OpenAI entsprechen bei englischem Text 100 Tokens etwa 75 Wörtern, deutscher Text braucht eher mehr. Bezahlt werden die Tokens, die Sie an das Modell schicken (Eingabe), und die, die es zurückschreibt (Ausgabe). Das Modell ist das eigentliche KI-Programm; teurere Modelle sind gründlicher, günstigere schneller.
| Aufgabe (grobe Annahme) | Mittleres Modell (GPT-6.1 Sol) | Stärkstes Modell (GPT-6 Astra) |
| Kunden-E-Mail beantworten (2.000 Tokens rein, 500 raus) | ca. 0,01 $ | ca. 0,05 $ |
| Eingangsrechnung auslesen (3.000 rein, 300 raus) | ca. 0,01 $ | ca. 0,05 $ |
| Vertrag mit 20 Seiten zusammenfassen (20.000 rein, 1.000 raus) | ca. 0,05 $ | ca. 0,25 $ |
| 1.000 E-Mails im Monat | ca. 9 $ | ca. 45 $ |
Grundlage sind die Listenpreise von OpenAI pro Million Tokens (Stand Oktober 2026): GPT-6.1 Sol 2 $ Eingabe und 10 $ Ausgabe, GPT-6 Astra 10 $ und 50 $. OpenAI rechnet in US-Dollar ab. Zwei Aufschläge sollten Sie kennen: „Nachdenkende“ Modelle verbrauchen intern zusätzliche Tokens, die als Ausgabe berechnet werden. Und wer die Verarbeitung in einer bestimmten Region wie der EU verlangt, zahlt bei neueren Modellen 10 % mehr.
Kurz gesagt: Die reine KI-Nutzung ist selten das Problem. Selbst bei tausend Vorgängen im Monat liegt sie meist im zweistelligen Bereich.